31.03.09

Von: kol

GFT inboxx startet zweite Welle des Unified Archiving-Konzeptes

Unified Archiving-Infrastruktur wird um Werkzeuge und Services für Analyse, Integration und Migration aller Informationen im Unternehmen ergänzt

Nachdem Unified Archiving sehr positiv von Experten und vom Markt aufgenommen worden ist, erweitert GFT inboxx in einer zweiten Welle dieses Konzept um den Fokus auf die Integration bestehender IT-Landschaften. Damit reagiert der Archivierungsspezialist als erster Hersteller auf die veränderten Anforderungen im Informationsmanagement: Während früher Applikationen im Zentrum des Interesses der IT standen, verlagert sich der Fokus zunehmend auf den gesamten Informationsbestand.

 

Dieser Trend hat verschiedene Gründe: Einerseits nimmt das Volumen an Informationen drastisch zu, wobei sich der Schwerpunkt von strukturierten zur unstrukturierten Informationen verlagert. Andererseits stellen Compliance, Produkthaftung oder andere Richtlinien immer neue Anforderungen, die dafür sorgen, dass mehr Informationen über sehr lange Zeiträume sicher gespeichert, analysiert und auffindbar gemacht werden müssen.

In Zukunft müssen laut IDC (Studie "The Digital Universe") mehr als 35% aller Informationen länger als zehn Jahre aufbewahrt werden. Damit liegt deren Lebenszyklus deutlich über dem der Nutzungsdauer von Anwendungen, Systemen oder Speichertechnologien. In Zukunft werden also die Informationen im Unternehmen Bestand haben, während sich Systeme und Technologien im ständigen Wechsel befinden.  

Der anstehende Paradigmenwechsel im Informationsmanagement

Damit gewinnen zentrale Funktionen wie Analyse, Integration und Migration der Informationen erheblich an Bedeutung und werden sinnvollerweise mit einem Unified Archiving-Ansatz umgesetzt. Basierend auf der Unified Archiving-Produktfamilie inboxx bietet GFT inboxx die dazu erforderlichen Werkzeuge und Services. 

Analyse

GFT inboxx bietet für die Analyse ein umfangreiches Spektrum an Werkzeugen und Services. Im Vordergrund stehen hier die Ermittlung von Struktur, Volumen oder Nutzungshäufigkeit von Informationen sowie die Entwicklung von Regeln und Klassifikationen zur unterschiedlichen Behandlung von Informationen. Als Beispiel lassen sich mit inboxx file sehr einfach selbst komplexer Fileserver-Landschaften analysieren oder die Komponente inboxx mail Classifier erlaubt die regelbasierte Klassifizierung von eingehenden Mails, um die Verarbeitung zu beschleunigen und gleichzeitig z.B. Archivierungsfristen zu setzen.

Integration

Unified Archiving sieht eine übergreifende Infrastruktur für die Langzeitarchivierung vor. Dieses Konzept wird um Komponenten und Services erweitert, die es vereinfachen, eine Unified Archiving- Infrastruktur in bestehende IT-Landschaften zur integrieren. So bietet die inboxx-Familie nicht nur zahlreiche Connectoren zu ECM-Systemen, CRM- und ERP-Lösungen ebenso wie generische Schnittstellen zur Integration in individuelle Applikationen. Gleichzeitig erlaubt es, zentrale Services wie beispielsweise das Management von Aufbewahrungsfristen übergreifend bereitzustellen und in verschiedene Anwendungen zu integrieren. So kann zum Beispiel für Dokumente, die das Unternehmen per E-Mail erreichen und dann ihren Weg auf Fileserver und in die kaufmännischen Systeme finden, die Aufbewahrungsfrist entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zentral gesteuert werden.

Durch Unified Archiving können alle Anwendungen im Unternehmen in ein zentrales Archivierungskonzept eingebunden werden. 

Migration

Da der Lebenszyklus von Informationen oft länger ist als die Nutzungsdauer von Anwendungen und Systemen, spielt die Fähigkeit, Informationen schnell und kosteneffizient zwischen verschiedenen Systemen migrieren zu können, eine zentrale Rolle. Auch hier bietet GFT inboxx umfassende Unterstützung. So wird beispielsweise die Migration zwischen verschiedenen E-Mail-Systemen dadurch deutlich vereinfacht, dass ältere, wenig genutzte E-Mails vor der Migration in das Archiv ausgelagert werden. Damit reduziert sich das zu migrierende Volumen um bis zu 80%.

Darüber hinaus wird die Migration von Informationen zwischen unterschiedlichen Storage-Technologien erleichtert. Weil sich in der Vergangenheit die Technik der Speichersysteme in zehn Jahren dreimal geändert hat, sind Unabhängigkeit und einfache Migration zwischen diesen Technologien ein großer Vorteil.

Unified Archiving unterstützt die drei wichtigsten Herausforderungen im Informationsmanagement

„Mit dieser zweiten Welle von Unified Archiving setzen wir erneut Maßstäbe“, sagt Jürgen Obermann, CEO von GFT inboxx. „Während unsere Wettbewerber noch bemüht sind, den Infrastruktur-Layer von Unified Archiving umzusetzen, eröffnen wir unseren Kunden bereits neue strategische Optionen und liefern mit unseren Produkten und Services einen nicht unerheblichen Beitrag zur Kostensenkung.“

 

Mehr über die GFT Group unter www.gft.com.

 

Foto: Quelle-ktsdesign/Fotolia.com

 

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