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31.08.2011 Mobile-Computing und PDAs, Fachartikel

Mobile Gerätevielfalt absichern

Einer der wichtigsten Punkte im Sicherheitskonzept eines Unternehmens ist der Schutz der Endgeräte. Die aktuellen Herausforderungen: Zahl und Vielfalt der mobilen Endgeräte steigen stark an.

In einer aktuellen Umfrage von Kaspersky Labs unter 1.300 IT-Profis aus 11 Ländern zeigen sich zwei Trends ganz klar [1]: Zahl und Vielfalt der internet-fähigen Geräte steigen in Unternehmen jeder Größenordnung stark an. Sogar in Kleinunternehmen gibt es meist mehr als 50 internet-fähige Geräte, in großen Unternehmen ist man schnell im vierstelligen Bereich. In drei von vier der befragten Unternehmen erwartet man außerdem noch ein weiteres Wachstum der mobilen Geräte über die nächsten 12 Monate. Im Business-Markt sind die Smartphone-Verhältnisse derzeit noch etwas anders geordnet als im Endverbrauchermarkt, wie eine aktuelle Umfrage von Forbes Insights zeigt [2]: So nutzen 87 Prozent der Führungskräfte in amerikanischen Unternehmen ein Laptop, 82 Prozent haben dazu auch ein Smartphone. Mit 28 Prozent gibt es auch viele Doppelbesitzer, die neben der klassischen Unternehmens-Mailmaschine Blackberry auch noch ein Mobilgerät auf Android-Basis oder ein iPhone besitzen. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht aber schon heute das Smartphone als das bevorzugte Kommunikationsgerät.

Consumerisation der IT

Doch die Situation in den Unternehmen ändert sich. Verantwortlich dafür ist ein Trend, der sich "Consumerisation" der IT nennt. Die Mitarbeiter beeinflussen dabei die im Unternehmen eingesetzten Geräte und Dienste durch ihre privaten Erfahrungen mit IT. Wer beispielsweise privat ein Smartphone nutzt, möchte seine beruflichen Mails auch über das gleiche mobile Gerät empfangen können. Immer mehr Mitarbeiter kommen deshalb mit Wünschen auf die IT-Abteilungen zu, was die Einbindung ihrer Geräte betrifft. Und die Unternehmen ergreifen diese Chance oft um Hardware-Kosten zu sparen. Treibende Kräfte sind hier vor allem die genannten Smartphones, aber auch Tablets und Netbooks. Wirft man einen genauen Blick auf den Smartphone-Markt, dann fällt auf, dass es bisher kein Betriebssystem gibt, das ähnlich stark dominiert wie Windows auf Computern. Mehrere Anbieter liegen gut im Rennen und sichern sich ordentliche Stücke vom Smartphone-Kuchen, wie die jüngste Marktanalyse von Canalys [3] zeigt. Vom zuletzt verstärkten Marktwachstum profitiert vor allem die Android-Plattform durch ihre Fülle von unterschiedlichen Geräten im gesamten Preisspektrum. Mit 33,3 Millionen Android-Smartphones sichert sich Google hier einen Marktanteil von 32,9 Prozent und ist damit Marktführer. Den zweiten Platz nimmt aber nicht Apple mit seinen allgegenwärtigen iPhones ein. Geräte mit Symbian landen mit einem Marktanteil von 30,6 Prozent (31 Millionen Geräte) knapp hinter Google und deutlich vor Apple. Denn erst dann kommt das iPhone-Betriebssystem iOS mit 16,2 Millionen Geräten und einem Marktanteil von "nur" 16 Prozent. Dahinter folgen die im Business-Umfeld besonders beliebten Blackberrys mit einem Marktanteil von 14,4 Prozent. Schlusslicht ist Microsoft mit seinen im Markt befindlichen Windows-Betriebssystemen, die insgesamt auf 3,1 Prozent Marktanteil kommen.

Anpassen der IT-Sicherheitsstrategie

Die beschriebene Situation in Unternehmen wirkt sich hauptsächlich in zwei Punkten auf die IT-Sicherheitsstrategie aus: Firmen müssen heute deutlich mehr mobile Geräte schützen und auch verschiedenste Plattformen in ihre Schutzstrategie integrieren. Mit einer Schutzlösung wie Kaspersky Endpoint Security für Smartphones kriegen Sie das in den Griff.

Schutz vor Angriffen

Das Malware-Problem auf mobilen Plattformen ist noch nicht so akut wie bei Windows. Doch Vorsicht: Mit steigender Verbreitung sind Smartphones und Tablets interessante Zielsysteme für Malware-Schreiber. Außerdem muss es auch nicht immer ein medienwirksamer Virenangriff sein. Sicherheitsexperten bei Kaspersky Lab beobachten seit Jahren eine Professionalisierung der Malware-Szene. Qualität geht vor Quantität und wenn jemand an den Daten auf den Smartphones Ihrer Außendienstler interessiert ist, dann ist ein gezielter Angriff eine realistische Gefahr. Kaspersky Endpoint Security für Smartphones schützt auch mobile Geräte in Echtzeit, bietet On-Access-Scans und überprüft komplette Geräte auch nach Zeitplan auf Malware. Doch das reicht als Schutz noch nicht aus. Smartphones sind leistungsfähig und die Bedrohungen vielfältig. Bei der Auswahl der geeigneten Schutzsoftware für Smartphones sollten Unternehmen besonders auf drei Punkte achten:

Managementfunktion: Ein Smartphone lässt sich problemlos händisch konfigurieren, bei 5 wird es nervig, ab 10 Geräten ist es nicht mehr wirtschaftlich, ohne zentrale Management-Oberfläche zu arbeiten. Da schon in kleinen Unternehmen oft 50 und mehr mobile Geräte am Start sind, braucht man auch dort eine leistungsfähige Managementfunktion. Genau die bietet Kaspersky Endpoint Security für Smartphones. Die IT-Mitarbeiter behalten jederzeit die volle Kontrolle über die Geräte, denn die Administration klappt auch aus der Ferne. So lassen sich gezielt und einfach Updates und neue Programme verteilen.

Richtlinien: Policies sind für Workstations und Notebooks selbstverständlich, werden aber bei Smartphones oft übersehen. Dabei kann man mit den meisten Geräten auch auf Netzlaufwerke zugreifen und Business-Applikationen nutzen. Deshalb sind Richtlinien ein Muss für die nahtlose und sichere Einbindung von Smartphones. Kaspersky Endpoint Security erlaubt daher die Zuweisung von Richtlinien an verschiedene Benutzergruppen, auch "over-the-air". Wollen Sie gestohlene Smartphones aus der Ferne löschen? Dann können Sie das per Richtlinie festlegen. Auch für die Verschlüsselung halten die IT-Mitarbeiter sämtliche Fäden in der Hand.

Multi-Plattform-Unterstützung: Machen Sie bei der Smartphone-Sicherheit keine Kompromisse. Die eingesetzte Schutzsoftware muss alle vorhandenen Mobilplattformen in Ihrem Unternehmen unterstützen. Kaspersky Endpoint Security für Smartphones unterstützt derzeit Blackberry, Windows Mobile, Symbian und Android.
 

[1] Die Umfrage wurde in Kooperation mit dem globalen Marktforschungsinstitut B2B International durchgeführt. Insgesamt wurden 1.300 IT-Verantwortliche aus den folgenden elf Ländern befragt: Deutschland, USA, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Russland, China, Japan und Indien. Alle Befragten haben Einfluss auf die IT-Sicherheitspolitik ihres Unternehmens und beschäftigen sich professionell mit IT-Sicherheitsbelangen sowie allgemeinen Geschäftsprozessen (zum Beispiel Finanzen und Human Resources). Die Umfrage ist nicht repräsentativ.

[2] images.forbes.com/forbesinsights/StudyPDFs/The_Untethered_Executive.pdf

[3] www.canalys.com/pr/2011/r2011013.html



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Autor: Kaspersky Lab