25.11.09

Von: mir

Genode 9.11: Sicherheits-Architektur goes Web

Portierung des Light-weight IP Stacks mit Anbindung an Gerätetreiber erlaubt fortan Kommunikation mit dem Internet - Linux-Anwendungen lassen sich neben nativen Mikrokern-Anwendungen ausführen - Portierung des QT Webkit ermöglicht künftige Integration von Webanwendungen.

 

Genode Labs gibt heute als Hauptentwickler und Dienstleister für das Open-Source-Projekt „Genode“ die Version 9.11. frei. Eine wichtige Neuerung der Architektur für minimale und sichere Betriebssysteme ist die Unterstützung von paravirtualisiertem Linux. Damit lassen sich unmodifizierte Linux-Anwendungen in Genode integrieren.

Weitere wichtige Neuerung: Dank des neuen Packet-Streaming-Interface können ab sofort Daten über Prozesse hinweg effizient ausgetauscht werden. Die Nutzung des Interface wird in der Version 9.11 erstmals durch die Portierung des Light-weight IP Stacks (LwIP) bei der Kommunikation mit Netzwerkgerätetreibern demonstriert. Genode-Anwendungen sind damit künftig in der Lage mit der Netzwerk-Außenwelt zu kommunizieren.

Zudem wurde das QT Webkit auf Genode verfügbar gemacht und erweitert damit die Optionen für Webanwendungen beträchtlich.

Vollständige Release-Notes:

http://genode.org/documentation/release-notes/9.11

Die wichtigsten Neuerungen von Genode 9.11 im Überblick

  • LwIP Stack
  • Linux Netzwerk-Gerätetreiber mittels Device Driver Environment
  • QT Webkit
  • Linux Anwendungs-Container (paravirtualisiertes Linux)
  • USB-Storage
  • Ada/Spark runtime environment

 

 

 

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Freitag, 03. September 2010
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