Genode 9.11: Sicherheits-Architektur goes Web
Genode Labs gibt heute als Hauptentwickler und Dienstleister für das Open-Source-Projekt „Genode“ die Version 9.11. frei. Eine wichtige Neuerung der Architektur für minimale und sichere Betriebssysteme ist die Unterstützung von paravirtualisiertem Linux. Damit lassen sich unmodifizierte Linux-Anwendungen in Genode integrieren.
Weitere wichtige Neuerung: Dank des neuen Packet-Streaming-Interface können ab sofort Daten über Prozesse hinweg effizient ausgetauscht werden. Die Nutzung des Interface wird in der Version 9.11 erstmals durch die Portierung des Light-weight IP Stacks (LwIP) bei der Kommunikation mit Netzwerkgerätetreibern demonstriert. Genode-Anwendungen sind damit künftig in der Lage mit der Netzwerk-Außenwelt zu kommunizieren.
Zudem wurde das QT Webkit auf Genode verfügbar gemacht und erweitert damit die Optionen für Webanwendungen beträchtlich.
Vollständige Release-Notes:
http://genode.org/documentation/release-notes/9.11
Die wichtigsten Neuerungen von Genode 9.11 im Überblick
- LwIP Stack
- Linux Netzwerk-Gerätetreiber mittels Device Driver Environment
- QT Webkit
- Linux Anwendungs-Container (paravirtualisiertes Linux)
- USB-Storage
- Ada/Spark runtime environment
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